Together we #ChangeWKO

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Wir sind das Team Werbung Wien. Wir sind Designer:innen. Texter:innen. Strateg:innen. Motion Designer:innen. Agenturinhaber:innen und in der Wiener Kommunikationsbranche tätig. Wir sind keine Berufspolitiker:innen. Wir engagieren uns neben unseren Jobs als Selbstständige bzw. Unternehmer:innen in der Fachgruppe Werbung Wien, weil wir mit Projekten unser Arbeitsleben leichter und unsere Branche besser machen wollen.
TWW Team Werbung Wien - Gruppenfoto
Unsere Agenda:

#ChangeWKO

Power to the Selbstständige: In der Wirtschaftskammer geht es viel um die Macht einiger weniger. Doch die Mehrheit der Wirtschaftskammer-Mitglieder sind Ein-Personen-Unternehmen und Kleinbetriebe. Wir sind überzeugt davon, dass wir für einen starken Wirtschaftsstandort alle brauchen. Und genau darum setzen wir uns besonders für die Rechte und das Weiterkommen dieser Selbstständigen ein. Wovon wir jedenfalls alle profitieren: ein faires Miteinander, egal ob "groß" oder "klein". Und genau dafür engagieren wir uns.

Ein Gewerbeschein
für alle
Berufsgruppen

Es muss einfacher gehen. So viel ist sicher. Unsere Aufgaben und Tätigkeitsbereiche – ja sogar Berufsbezeichnungen – entwickeln sich so schnell, wie die Technik es eben möglich macht. Und wie wir wissen, geht das gerade verdammt schnell. Veraltete Strukturen und Gewerbescheine für ohnehin freie Gewerbe halten wir deswegen für nicht mehr zeitgemäß und unnötig kompliziert. Wir setzen uns für 1 Gewerbeschein in unserer Fachgruppe ein.

→    Der TWW-Progress

Wir haben im Wirtschaftsparlament einen entsprechenden Antrag eingebracht. Und wie das in Parlamenten so ist: ohne Mehrheit ist man von anderen abhängig (an der Stelle ein kleiner Reminder daran, wie wichtig jede Wahl ist). Das Zustandekommen hängt vor allem von der Zustimmung anderer Kräfte ab. Diese gab es bis jetzt nicht – wir bleiben natürlich dran.

Streichung der
SVS Selbstbehalte

Der Selbstbehalt für Unternehmer­:innen für ärztliche und ambulante Behandlungen im Krankenhaus muss zur Gänze abgeschafft werden. Er ist eine Strafsteuer für Krankheit und damit in unseren Augen eine ganz perfide Ungerechtigkeit. Besonders für Kleinunternehmer:innen kann der Selbstbehalt zu einer enormen Belastung werden. Die Herausforderungen für Selbstständige sind bei Krankheit ohnehin enorm hoch. Gesund werden darf nicht noch mehr kosten.

→    Der TWW-Progress

Dieses Thema wird nicht direkt in der Fachgruppe entschieden, wo wir einen großen Einfluss haben, sondern im Wirtschaftsparlament – und dort hat der Wirtschaftsbund das Sagen. Einen entsprechenden Antrag haben wir dort schon eingebracht und bleiben für euch am Thema dran. Haben wir schon erwähnt, wie wichtig es ist, wählen zu gehen?

Pitch don’t kill my vibe

Ausschreibungen müssen neu gedacht werden – so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Die mühsamen Prozesse und enormen, für Kleinbetriebe prekären Aufwände und Vorausleistungen sind kontraproduktiv für Volkswirtschaft, Wertschöpfung und den Kreativstandort. Um bei dem ebenso nervigen wie wichtigen Thema zu neuen Lösungen zu kommen, haben wir eine große Umfrage gemacht. Drei Sounding Board Sessions mit einem Zukunftsworkshop, einem Branchenaustausch und dem wichtigen Input von Seite der Auftraggebenden haben weitere gute Insights gebracht.

→    Der TWW-Progress

Aktuell entwickeln wir aus allen Erkenntnissen dieser Brancheninitiative gemeinsam mit anderen Fachgruppen, Verbänden und Plattformen einen Fair Pitch Standard, in dem klar definiert ist, was fair ist und was nicht. Dieser soll nicht nur (again) ein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern praxistaugliche, einfache Checklisten für alle enthalten, die gern fair anfragen und ausschreiben möchten. Erste Ergebnisse wird es im dritten Quartal 2026 geben. Ende des Jahres präsentieren wir die Publikation sowie einen Ausblick auf weitere Maßnahmen.

Transparenz im Vergabeverfahren

Wir fordern die Einführung einer transparenten und öffentlich zugänglichen Datenbank für alle Kommunikations- und Werbeaufträge der WKO auf allen Ebenen. Nach dem Vorbild der Stadt Wien soll diese Plattform offenlegen, wer für Kommunikations- und Werbemaßnahmen beauftragt wird, wofür diese Aufträge erteilt werden und welche Kosten damit verbunden sind. Wir wollen dadurch die Transparenz erhöhen und eine klare Einsicht in die Vergabepraxis der WKO schaffen. Außerdem muss es gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle in der Branche tätigen Unternehmen geben. Diese Initiative möchten wir in unserer Fachgruppe für Werbung und Marktkommunikation umsetzen und als Standard für alle Ebenen der WKO etablieren.

→    Der TWW-Progress

Richtig gute Nachrichten: Schon in der allerersten Sitzung dieser Legislaturperiode haben wir eines unserer Ziele umgesetzt. Erstmals gibt es in unserer Fachgruppe einen Transparenzbericht für alle Ausgaben über 1.000 €, der jährlich auf der Website publiziert wird. Wir schaffen damit klare Einsicht in die Vergabepraxis der Fachgruppe. Nächstes Ziel: unseren Standard auf alle Ebenen der WKO etablieren. Don’t stop believin’.

Haltungsfrage: the
economy is female

In unserer Liste und in den Projekten, die wir umsetzen oder unterstützen, setzen wir uns für Geschlechterparität und Diversität ein. Wir pushen safe spaces für weiblich gelesene Menschen wie z. B. das Format Ladies, Wine Design und wollen Bewusstsein schaffen durch Projekte wie die Fair Work Initiative, die der Creativ Club Austria gemeinsam mit der Fachgruppe umsetzt, oder den Talk der Erregung.

→    Der TWW-Progress

First things first – auch das sind wir gleich in der allerersten Sitzung dieser Legislaturperiode angegangen: Mehr als die Hälfte des von der Fachgruppe ausgegebenen Budgets muss an Unternehmen gehen, die von Frauen* geführt werden. Geschlechterparität auf Podien, in Gremien und anderswo ist ab jetzt eine festgeschriebene Grundvoraussetzung für jede Aktivität. Die Fachgruppe achtet ab jetzt auf allen Kanälen auf möglichst inklusive Sprache.

Und sonst so?

Die Kammer ist in die Jahre gekommen, ihre Struktur auch. Sie sollte neu gedacht werden. Wie wäre es z.B. mit einer „Superfachgruppe Kreativwirtschaft“, in der alle Disziplinen vereint werden? Gemeinsame Themen haben wir genug: von KI über faire Rahmenbedingungen zu Netzwerk und Weiterbildung. Und noch ein Thema: In Wien haben wir den einzigen Kollektivvertrag in der Werbung in Österreich. Das finden – höflich gesagt – nicht alle gut. Manche möchten ihn abschaffen, um die Gehälter niedriger ansetzen zu können. Wir wissen aus eigener Erfahrung, unter welchem Druck man als Unternehmer:in steht und welche Rolle Personalkosten dabei spielen. Aber. Faire Gehälter gehören zu einer fairen Branche. Mit uns wird es keine Abschaffung des Kollektivvertrags geben.

→    Der TWW-Progress

Wir besinnen uns (und wenn’s geht auch andere) auf den Kern der Kammer zurück: auf eine Interessensvertretung, die sich genau dort einsetzt, wo es einzelne alleine einfach nicht können. Es geht nicht darum, dass die Kammer sich auf selbstorganisierten Bühnen darstellt, es geht um echte Verbesserung für das Business unserer Mitgliedsbetriebe. Ja, da haben wir eine ziemliche Nuss vor uns, aber: dream big.